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Nickel
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Anmeldedatum: 23.09.2004
Beiträge: 253

Ketamin/ Dormitor
Verfasst am: 16.03.2006, 20:43

Hallo zusammen,

ich hatte mir mal aufgeschrieben das diese Mittel auf gar keinen Fall bei Shelties benutzt werden dürfen!
Jetzt sagte die TA heute, das es ein Kindernarkosemittel währe, und sie es gut fände das zu wissen,
ob es eine Seite im Internet gibt, wo sie mehr darüber lesen kann, und wo noch andere Medikamente stehen die unsere Briten nicht dürfen...

kann mir jemand einen Tip geben?

Danke !!! Nicole
 
Goya Mic Pia
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Anmeldedatum: 22.09.2005
Beiträge: 328


Verfasst am: 16.03.2006, 23:43

Hallo Nicole,

hier sind einige Links, die so einiges zu bieten haben:

http://www.acd-ev.de/Rasseinfo/Gesundheit/MDR-1-Defekt/mdr-1-defekt.html

http://www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox/mdr1_defekt.html

http://www.coolvalleyaussies.com/allg.hund/zecken.htm

http://www.laboklin.de/de/tiergenetik/erbkrankheit_hund/hund_mdr1_defekt.htm

http://www.tierfreundetreff-forum.de/wbb2/thread.php?threadid=4270&

Dr. Geyer: http://www.collienews.de/news_mdr_geyer.php
Besonders gefährlich sind Präparate aus den Substanzgruppen der Avermectine und Milbemycine. Darunter fallen Ivermectin (z.B. Ivomec, Eqvalan, Eraquell, Virbamec, Equimax oder Optimectin), Doramectin (Dectomax), Eprinomectin (Eprinex) und Moxidectin (Cydectin, Equest). Ein für den Hund (eingeschränkt) geeignetes und zugelassenes Präparat aus der Gruppe der Avermectine ist Selamectin (Stronghold). Dieses wird mit 6-12 mg/kg Körpergewicht auf die Haut aufgetragen. Oral verabreicht wirkt dieses Präparat vermutlich aber genauso tödlich wie das Ivermectin. Weiterhin warnen wir vor dem Einsatz von Loperamid (z.B. Immodium).

Zitat: ......gab mir letztens den Tipp, dass im Deutschen Hundemagazin, Ausgabe 6-2005 , ein Artikel zu dem Thema ist. Da ist auch eine kleine Liste von gefährlichen Medikamenten mit bei, die aber wohl keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Die Autorin ist Eva-Maria Krämer, die selbst Jahrzehnte lang Collies und Shelties im Verein für Britische Hütehunde (VDH) gezüchtet und etliche Hunde-Bücher geschrieben oder mit Fotos versorgt hat.

Hunde mit MDR1-Defekt (MDR1 -/-): Pferdeäpfel, Schafsköttel und Kuhfladen tödlich
Zitat: .....in der aktuellen Collie Revue gelesen: Da Pferde, Schafe und Rinder mit Ivermectin in hoher Dosis entwurmt werden und weil dieses Ivermectin als solches im Verlauf von Wochen unverändert und in hoher Konzentration im Mist dieser Tiere vorliegt, dürfen vom MDR1-Defekt betroffene Collies, Shelties, Australian Shepherds usw. auf keinen Fall solche Exkremente fressen!


Wir haben seinerzeit, als Goya die 4 Zähne gezogen werden mussten, allerlei darüber gelesen. Wir haben unter GOOGLE >MDR 1 Defekt Hund< eingegeben, da kannst du einige unterschiedliche Arzneimittel erlesen.

Hoffe dir damit geholfen zu haben.


L i e b e G r ü ß e

Goya's Pia und Renate



Zuletzt bearbeitet von Goya Mic Pia am 17.03.2006, 00:27, insgesamt einmal bearbeitet
 
Leen
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Anmeldedatum: 23.05.2005
Beiträge: 1283
Wohnort: Niedersachsen


Verfasst am: 17.03.2006, 23:40

Hallo Nickel,
über Dormitor konnte ich leider nichts in Erfahrung bringen.

Ketamin ( Cyclohexanon ) ist in der Tat ein Injektionsnarkotikum.

Beide Medis stehen nicht auf der MDR 1 Liste.

LG, Bettina
 
Ricco
Mitglied
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Anmeldedatum: 28.06.2005
Beiträge: 94


Verfasst am: 17.03.2006, 23:50

Ich habe auch schon gehört, dass der MDR1-Defekt sehr gefährlich ist.
Ich wollte Ricco darauf auch untersuchen lassen und habe in einer Klinik angerufen. Die Ärztin, die ich darauf angesprochen habe, wusste nicht worum es mir geht! Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der MDR1-Defekt nicht sehr bekannt ist
Wie war das bei euch? Zu welchen Ärzten geht ihr?

LG Sylwia
Liebe Grüße von Sylwia und Ricco!
 
Manuela
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Anmeldedatum: 23.11.2005
Beiträge: 228


Verfasst am: 18.03.2006, 08:23

Unser Haustierarzt weiß darüber bescheid !

Wir werden jetzt am Montag bei unserem Benji ( da bei ihm eine kleine OP durchgeführt werden muß ) Blut abnehmen lassen .

Unser letzter Racker - Miles hatte letztes Jahr eine OP in der Tierklinik und da wußten sie auch bescheid - bei ihm hatten wir auch sofort Blut abnehmen lassen .

Cain lassen wir auch noch testen .
Ist aber schon traurig das sich die Tierärzte mit diesem Thema immer noch nicht auseinander setzen .
Immerhin ist der MDR 1 Defekt schon seit 2003 bekannt und da sollte man doch annehmen das sich die TÄ immer auf den neusten Stand bringen sollten .

LG
Manuela
 
jazzy
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Anmeldedatum: 20.02.2006
Beiträge: 110
Wohnort: nördlich hamburg


Verfasst am: 18.03.2006, 10:05

da muss ich meiner tierärztin mal ein dickes lob aussprechen. die wusste schon vor jahren um die unverträglichkeit verschiedener medikamente bei den briten. vor fast 10 jahren musste eine meiner airedalehündinen mit ivomec behandelt werden und zu dem zeitpunkt sagte sie schon dass dieses mittel beim collie nie angewandt werden dürfe.

und auch als ich meinen beiden blut für den mdr-test abnehmen liess erwähnte sie es lobend, da man ja damit eine gewisse sicherheit bei der anwendung der medikamente hätte und dass es für die zucht mit sicherheit auch interessant wäre.

conny
<span>Conny und die Sheltiejungs Jazz und Jo </span>
 
Leen
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Anmeldedatum: 23.05.2005
Beiträge: 1283
Wohnort: Niedersachsen


Verfasst am: 18.03.2006, 23:11

Hallo Ricco,
Du hast doch sicher einen Haus-Tierarzt. Sag ihm, was du vorhast. Weiß er nichts darüber, und Du willst trotzdem weiterhin dort bleiben, druck Dir die Seiten der Justus Liebig UNI betreffs MDR 1 aus und nimm sie mit.
Er muß nur Blut abnehmen. Das Röhrchen verpackst Du dann sicher und schickst es mit dem Auftragsformular (gibts auch auf der UNI Giessen-Seite) dorthin ab.
Dann mußt Du ca 30€ berappen, und ein paar Wochen später bekommst Du das Ergebnis.

Bettina
 
sheltiefly
Junghund
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Anmeldedatum: 25.09.2005
Beiträge: 46
Wohnort: Linz/Österreich


Verfasst am: 23.03.2006, 21:31

Hallo!

Hab meine Drei im Herbst auf MDR1 testen lassen, mein TA wusste da noch nichts darüber, er war aber gleich sehr interessiert und hat nachgelesen. Ich war wohl überhaupt eine der ersten wenn nicht die erste in Österreich, die ihre Shelties testen hat lassen.
Mein TA hat dann Blut abgenommen und mit dem ausgefüllten Formular von der HP der VetMed Giessen dann direkt an die VetMed nach Giessen in Deutschland geschickt. Von dort erhielt ich dann nach ein paar Wochen den Befund mit Rechnung nach Hause geschickt.
Gottseidank hat keiner meiner Drei den Defekt!

Mein Tierarzt hat mir im Jänner erzählt, dass auf der VetMed in Wien ein Informationsvortrag für Tierärzte über den MDR1 Defekt und Bluttest war (ein Gesandter aus Giessen hielt den Vortrag), nun denke ich sollten die Tierärzte schön langsam darüber Bescheid wissen, da ja immer mehr Anfragen für die Tests kommen.

Bezahlt hab ich beim TA die Kosten für Blutabnahme und dann eben noch die € 20,45 mal drei, mit Auslandsüberweisung nach Deutschland.

LG
Claudia & Sheltieclan
 
cherryglen
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Anmeldedatum: 04.05.2004
Beiträge: 1275


Verfasst am: 24.03.2006, 07:57


Auch Giessen ist teurer geworden. Die verlangen jetzt die 30,- pro Hund.
Wuffwuffwuffwuffwuff

Shelties und Susanne

http://portal.sheltie.at
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wer sich abends hundemüde fühlt,
hat vielleicht den ganzen Tag geknurrt.
 
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Tags: medikamente, shelties

 
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