Kind und Hund in Brackel Verfasst am: 19.04.2006, 11:34
Hallo ihr Lieben ,
ich muss jetzt echt mal was loswerden:
Gestern hat in Brackel dieses Hund&Kind angefangen und meine Schwester nimmt mit Enjy dran teil!Ich bin mitgekommen um mir das mal so anzusehen und ich war nachher ausser mir vor Wut!Wir stehen da und dann kommt so ein gaanz kleiner lieber Jackie auf uns zu und der war dem kleinen Kind weggelaufen,dass höchstens drei jahre alt war.Kommt der Vater von dem Kind und nimmt den am Draht-Halsband hoch und schüttelt den armen Hund !Der hat geschrien und geschrien wie am Spieß!Und KEINER von den Trainern oder so hat eingegriffen! Und ich war so geschockt und gelähmt vor Schreck,dass ich nicht eingegriffen habe !Und dann auf dem Hundeplatz.die Hunde mussten eine halbe Stunde! lang "Fuss" laufen und einer hat nicht wirklich gehorcht war ein Berner-Sennen-Mischling und das Kind war sichtlich überfordert und was macht die Trainerin?Anstatt das sie sagt die Muter sollte lieber den Hund nehmen weil sonst noch was passieren könnte,nimmt sie den Hund am Halsband hoch und schreit den an!Das muss man sich mal denken:eine Trainerin schreit einen Hund an und hält den hoch am Halsband!!!!Der wird verständlicherweise noch agressiver und snappt nach der Frau!Also das alles hat mich doch sehr geschockt und mein Vater sagt wenn wir morgen wieder hingehen und der mann das nochmal macht das wir dann Anzeige wegen Tierquälerei erstatten sollen!Würdet ihr das auch machen???Was meint ihr dazu???Würde mich freuen über antworten!Ich weiß nicht ob ich mit Mama dann Anzeige erstatten soll! _________________ L iebe Grüße
Na das müsste mal wer bei meinem Hund machen.
Und keiner hat was gesagt?
Evi
Goya Mic Pia Ehren-Mitglied
Anmeldedatum: 22.09.2005 Beiträge: 328
Verfasst am: 19.04.2006, 13:36
Hi Annika,
vielleicht rufst du mal den Tierschutzverein an, die Damen sind sehr interessiert an solchen Vorkommnissen. Sie können ja mal das Geschehen dort auf's Korn nehmen, ohne das sie sich als Tierschützer vorstellen. So ganz beiläüfig. Das was du schilderst ist ja nicht der Hit. Aber sollte das nicht in Ordnung sein, werden die Herrschaften schon die entsprechenden Schritte einleiten. Vielleicht hat noch einer hier eine Idee welche Institution noch für Hilfe in Frage käme?
Selbst würde ich nicht als Kläger auftreten. Wenn wirklich die Hunde so schlecht behandelt werden, kannst du eine Diskussion mit solchen Menschen nicht führen. Da reicht der Horizont nicht aus!!!! _________________ Liebe G rüße
Goya's Pia und Renate
sheltie liebhaber Mitglied
Anmeldedatum: 09.03.2006 Beiträge: 90
Verfasst am: 19.04.2006, 13:55
@Reante
Das ist eine gute Idee!!ich schau noch mal so was es für Möglichkeiten gibt und dann heisst es handeln!Weil so kann und darf man keinen Hund behandeln! _________________ L iebe Grüße
Annika mit Enjy und Fame
cherryglen Ehren-Mitglied
Anmeldedatum: 04.05.2004 Beiträge: 1275
Verfasst am: 19.04.2006, 15:46
Es ist leider noch immer sehr arg, was sich so "Trainer" alles leisten.
Noch immer habe nicht alle begriffen, dass man so einen Hund nicht erziehen kann, und was sollen denn alle Kinder davon denken.
Tierschutzverein - macht der dann wirklich etwas ? Würde mich schon interessieren. _________________ Wuffwuffwuffwuffwuff
Shelties und Susanne
http://portal.sheltie.at
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Wer sich abends hundemüde fühlt,
hat vielleicht den ganzen Tag geknurrt.
Manuela Stamm-Mitglied
Anmeldedatum: 23.11.2005 Beiträge: 228
Verfasst am: 19.04.2006, 22:12
Hallo Annika ,
ich habe da mal eine Frage dazu !
Wenn es es dich bzw euch sehr geschockt hat wie dort erzogen wird ,warum schreitet ihr da nicht selber ein ?
Selber ansprechen ist immer noch besser als wenn man es hinten herum macht und in den Foren schreibt .
Wenn es nicht klappt zieht eure Konsequenz daraus .
Ihr müßt dort ja nicht hingehen um dort Kind mit Hund mit zu machen .
Hallo Annika,
was den Jack Russel Besitzer angeht, vielleicht hat er das von der Trainerin "gelernt"?
Scheint ja ihre Methode zu sein.
Ja, was kannst du machen?
- Gar nicht wieder dort hin gehen.
Und nach einer richtignen Hundeschule Ausschau halten.
- Hingehen und über die Vorfälle mit der Trainerin reden.
Von dem Ergebnis abhängig machen, ob Du den Tierschutz informierst.
( Vielleicht ändert sie doch noch ihre Erziehungsmethoden?)
Das Weggucken/Nichtsehen scheint ein Phänomen der heutigen Zeit zu sein.
Zu viele Menschen interessieren sich einfach gar nicht mehr für ihr Umfeld, ob Mensch oder Tier.
Menschen jeder Altersgruppe werden überfallen, beraubt, geschlagen....und oft gehen alle weiter, als wäre nichts gewesen.
In unserer Stadt wurde (unter anderem) vor einigen Wochen eine ältere Dame an einer Bushaltestelle - an einer Schule - von vielen Schülern "nieder getrampelt".
Sie musste ins Krankenhaus.
Gott sei Dank gibt auch immer wieder Berichte über beherztes Eingreifen von Mitmenschen, die Zivilcourage zeigen.
Man weiß im Voraus nicht, wie man selbst in einer solchen Situation reagiert; ich hoffe, dass ich in einer entsprechenden Situation zu der couragierten Gattung gehöre.
LG, Bettina
und schreib, wies weitergeht.
_________________
cherryglen Ehren-Mitglied
Anmeldedatum: 04.05.2004 Beiträge: 1275
Verfasst am: 20.04.2006, 15:41
Ich kann schon verstehen, dass man in einer Hundeschule nicht gegen die Trainer spricht. Wenn sie so auftreten, dann fühlt man sich oft wie ein Schüler der nicht gegen den Lehrer auftritt.
Und man nimmt an, dass so ein Trainer doch weiss was er macht. Auch ist man oft überrascht von der Situation. Nachher fällt einem ein, was man tun oder sagen hätte können.
Was kann man wirklich machen ? Seinen Hund nehmen und gehen, und wenn man gefragt wird warum, das eben begründen. Vielleicht gehen dann andere auch. Ich bin bei Agressionen ziemlich hilflos und weiche eher aus, andere können sich da besser durchsetzen. _________________ Wuffwuffwuffwuffwuff
Shelties und Susanne
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Zuletzt bearbeitet von cherryglen am 20.04.2006, 15:42, insgesamt einmal bearbeitet