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cherryglen
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Staupe
Verfasst am: 09.01.2006, 07:36

im Internet gefunden:

Kreis Bielefeld: Staupe bei Wildtieren +++ Hunde impfen lassen (05.01.2006)

-----------------------------------------------------------
Bielefeld (aho) - Nachdem in den Nachbarkreisen Gütersloh und
Lippe in Schloß Holte-Stukenbrock und Kalletal die Virusinfektion
Staupe bei mehreren Mardern, Füchsen und Dachsen aufgetreten ist, hat
nun auch das Veterinäramt der Stadt Bielefeld bei einem Marder im
Norden der Stadt die für Hunde hochansteckende, für Menschen aber
ungefährliche Virusinfektion festgestellt. Der auffällige Marder
zeigte ein ungewöhnliches, für erkrankte Tiere typisches Verhalten. Er
wurde tagsüber beobachtet und hatte die Scheu verloren.

Marder sind auch in städtischen Bereichen weit verbreitete Wildtiere,
die sich in der Nähe des Menschen aufhalten und nicht selten als
lautstarker Dachbodenbenutzer oder Kabelfraßverursacher im Motorraum
des PKW wahrgenommen werden. Eine Übertragung der Staupe auf
ungeimpfte Hunde, Frettchen oder Nerze ist auch bei indirektem Kontakt
mit infizierten Tieren grundsätzlich möglich.

Hundehaltern wird daher dringend empfohlen den Impfstatus ihrer Tiere
zu prüfen. Die Staupe ist in den südlichen Ländern weit verbreitet und
trat daher in den letzten Jahren gelegentlich bei importierten Hunden
auf.



Links
http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/20051114-00000/
Wuffwuffwuffwuffwuff

Shelties und Susanne

http://portal.sheltie.at
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wer sich abends hundemüde fühlt,
hat vielleicht den ganzen Tag geknurrt.
 
Vreni
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Beiträge: 487
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Verfasst am: 09.01.2006, 07:43

Hallo!

Gehört das eigentlich zum Standard-Impfschutz oder muss man das extra verlangen?

Wir waren ja mit Connor erst beim TA und er hat gemeint, dass wir erst im April wieder kommen sollen zum impfen.

Wir wohnen ja direkt am Wald, aber direkt Kontakt zu "Wildtieren" hat Connor natürlich nicht.

Wie übertragen sich eigentlich solche Krankheiten?

Danke schonmal,
Vreni
LG
Vreni, Patrick und Leni
 
Goya Mic Pia
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Beiträge: 328


Verfasst am: 09.01.2006, 09:03

Hallo Vreni,
die Staupe ist wohl immer noch ein Thema in der Hundehaltung. Es ist eine ziemlich tückische VIRUSerkrankung, die Welpen im Lebensalter von 4-6 Monaten ereilen kann. Genauso aber auch ältere Tiere, oder bereits durch Parasitenbefall erkrankte Tiere, man spricht auch davon, dass Tiere gefährdet sind, die seelische Nöte erdulden. Im Grunde kann es jeden Hund betreffen!!!
Die Inkubationszeit beträgt ca. 4 Tage, die Symptome sind anfänglich nicht von einer einfachen Erkältung zu unterscheiden. Das Sekret, dass aus Nase und Augen kommt, ist hochansteckend und kann von <Hund zu Hund> übertragen werden. Danach stellen sich die unterschiedlichsten Erscheinungsbilder ein, da es (bisher) 3 bekannte Arten von Staupe gibt:
1. die Darmstaupe mit Durchfällen
2. die Lungenstaupe mit Lungenentzündung
3. die Nervenstaupe, die wohl mit Abstand gefährlichste Art der Infektion.
Das alle Erscheinungsformen zum Tod des Tieres führen können, ist leider unumstritten. Selbst wenn ein Hund die Nervenstaupe, mit den übelsten Erscheinungen, wie Lähmungen usw. überlebt, wird er Schäden zurück behalten (Zahnschmelzanomalien = Staupegebiß)

Was bei all den Grusel-Information ein wenig beruhigt ist, dass geimpfte Tiere in der Regel geschützt sind!?
L i e b e G r ü ß e

Goya's Pia und Renate



Zuletzt bearbeitet von Goya Mic Pia am 09.01.2006, 09:30, insgesamt einmal bearbeitet
 
Goya Mic Pia
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Beiträge: 328


Verfasst am: 09.01.2006, 09:29

Selbst dabei sind sich die "Gelehrten" nicht einig! Es gibt lange Abhandlungen über die "Wertigkeit der Impfstoffe", ganz zu Schweigen von neuen Staupe-Erregern, für die noch gar keine Abwehrmöglichkeiten durch die Chemie geschaffen werden konnten.

Wir sind sehr oft in Bielefeld, so auch bis gestern zum Ferienende in NRW. Der Teutoburger Wald und der Hermanns-Weg um die Sparrenburg herum ist ein beliebtes Hundespaziergangsziel, mit der "Hundepromenade" einfach nur schön! Für die Hunde heißt das Toben bis zum Abwinken! Leider, leider wird wohl nirgends jemals ein Warnschild zu finden sein, das auf den Ausbruch dieser Krankheit hinweist, da "Menschen" davon nicht betroffen sind. Man wird sich selbst informieren und auf dem Laufenden halten müssen, deshalb VIELEN DANK für den Hinweis in Deinem Betrag.

Liebe Grüße
Goya's Pia und Renate

Habe ich eben noch im Internet gefunden: DIE STAUPE
Eine der bekanntesten Hunde-Infektionskrankenheiten ist die Staupe. Meistens befällt sie Jungtiere, aber auch ältere Tiere sind vor einer Ansteckung nicht sicher. Besonders gefährdet sind auch geschwächte Tiere, die von Parasiten befallen sind, eine andere Erkrankung haben oder einfach an seelischem Kummer leiden.

Krankheitsverlauf
Übertragen wird die Staupe durch ein Virus, welches sich im Krankheitsverlauf sehr tückisch verhält. Etwa nach drei bis sechs Tagen nach der Ansteckung bricht die Krankheit aus und ist anfangs von einer schweren Erkältung nicht zu unterscheiden.

Die Augen des Tieres sind gerötet, die Nase läuft, der Hund ist matt, unlustig und hat keinen Appetit. Begleitet werden diese ersten Krankheitszeichen von hohem Fieber von bis zu 41 Grad Celsius. Ein weiteres Erkennungszeichen sind kleine Pusteln auf der Haut, die aber nicht immer vorkommen und zudem unter dem Fell des Hundes auch oft schwer zu erkennen sind. Der Nasen- und Augenausfluss ist in höchstem Maße ansteckend für andere Hunde!

Bei hohem Fieber sollten Sie auf alle Fälle zum Tierarzt gehen und sich nie auf eine Eigendiagnose verlassen. Behandeln Sie Ihr Tier nicht eigenständig mit diversen fiebersenkenden Mitteln. Das Fieber kann man damit zwar oft senken, eine Besserung der eigentlichen Erkrankung ist aber dadurch nicht zu erreichen.

Entweder unmittelbar nach dem Fieber oder nach einer Phase der scheinbaren Erholung, können weitere Krankheitssymptome auftreten. Man unterscheidet drei Verlaufsformen der Staupe, die aber in einander übergehen können.

Bei der Darmstaupe leiden die Hunde an starkem Erbrechen und wässrigem bis blutigem Durchfall, der kaum zu Stillen ist. Bei der Lungenstaupe kommt es zu Husten, Atembeschwerden, Nasenausfluss und Lungenentzündung. Der dritte Krankheitsverlauf ist die Nervenstaupe, sie ist eine besonders gefürchtete Art der Staupe. Die Hunde leiden an Krämpfen und Lähmungen und verlieren teilweise sogar das Bewusstsein. Bei diesem Krankheitsverlauf wird das Gehirn geschädigt, so dass diese Art der Staupe oft tödlich endet.
Die Staupe ist in ihrem Verlauf als tückisch bekannt, weil das Tier immer wieder auf dem Wege der Besserung zu sein scheint und nach scheinbarer Genesung wieder erkrankt.

Folgeschäden
Tiere, die eine Staupeerkrankung überlebt haben, behalten häufig lebenslange Schäden zurück. Das können beispielsweise Zahnschmelzdefekte (Staupegebiss), spröde rissige Pfoten und unter Umständen sogar Verhaltensstörungen sein.

Impfschutz
Der beste Schutz gegen die Staupe ist die regelmäßige Impfung. Gegen diese Krankheit wird schon in den ersten Lebenswochen des Hundes geimpft. Die erste Wiederauffrischung erfolgt im ersten Lebensjahr, weitere Auffrischungen finden alle zwei Jahre statt. Fragen Sie Ihren Tierarzt danach, er wird Ihnen einen Impfplan erstellen.

Das Internet hat reichlich Info's über Staupe zu bieten.

LG Renate

L i e b e G r ü ß e

Goya's Pia und Renate



Zuletzt bearbeitet von Goya Mic Pia am 09.01.2006, 09:35, insgesamt einmal bearbeitet
 
Vreni
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Verfasst am: 09.01.2006, 11:40

Hallo Renate!

Vielen Dank!
Dann werd ich unseren TA beim nächsten Besuch direkt ansprechen!!!!!

Vreni

P.S: Ich verschiebe das Thema in "Haltung und Pflege", damit es hier nicht untergeht, ich finds nämlich ein sehr wichtiges Thema!
LG
Vreni, Patrick und Leni
 
Leen
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Verfasst am: 09.01.2006, 22:24

Hallo Susanne und Renate,
vielen Dank für die informativen Berichte!!
Bielefeld ist ja nicht so weit weg von uns.
Ich bin nur froh, dass meine Mäuse geimpft sind!
LG, Bettina
 
Goya Mic Pia
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Verfasst am: 09.01.2006, 22:49


Hallo!
Heute waren wir mit Goya bei der Tierärztin. Goya's Augen sind nun wieder in Ordnung. (Konjunktivitis folicularis) Wir haben ca. 5 Monate jeden Tag 2 - 3 mal anfänglich Tropfen und später Salbe in die Augen gegeben. Er muss nun nicht die Augen operiert bekommen! Beständigkeit hat da wohl am Besten geholfen. *Große Freude* Wir haben gleich mit einem dicken Wurschti seinen 9. Monatsgeburtstag gefeiert!!!

Eigentlich wollte ich nur das Ergebnis unserer Erkundigung nach Staupeimpfung mitteilen:

TA sagt, eine Impfung pro Jahr sollte ausreichen, um die Fellnasen zu schützen. Ein Intervall von 2 Jahren kann im Fall des Wohnorts in einer befallenen oder infizierten Gegend zu wenig sein. Also ist die Empfehlung ganz deutlich rübergekommen: Jährlich auffrischen!!!

Haben auch gleich eine Wurmkur mitgenommen, das ist auch so eine Sache, die im "täglichen Gedränge" untergehen kann.

Liebe Grüße

Goya's Pia und Renate
L i e b e G r ü ß e

Goya's Pia und Renate

 
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