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Dusty
Junghund
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vWD von Willebrand-Defeckt
Verfasst am: 14.09.2007, 21:46

Hallo an Alle!

Habe aus aktuellem Anlass ne Frage!
Gibts Hier Jemanden oder kennt Ihr Jemanden der seine Shelties auf vWD
untersuchen hat lassen???

lg. Dusty
_________________
 
Goya Mic Pia
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Anmeldedatum: 22.09.2005
Beiträge: 328


Verfasst am: 15.09.2007, 11:19

für alle, die nichts darüber wissen (wie wir)

Wissenschaftlicher Hintergrund

von-Willebrand-Erkrankung

VWD ist eine angeborene oder erworbene Störung des Gerinnungssystems, die durch quantitative oder qualitative Veränderungen des von-Willebrand-Faktors (VWF oder Faktor hervorgerufen wird. Die wichtigsten Funktionen des VWF liegen in der Förderung der Plättchenadhäsion über Glykoprotein Ib, welches an den Thrombozytenoberflächen lokalisiert ist sowie in der Bindung von Faktor VIII wodurch dieser vor schnellem Abbau geschützt ist. Die Thrombozytenadhäsion ist von den großen Multimeren des VWF abhängig.



Alle Funktionen des VWF sind durch Mutationen im VWF-Gen betroffen, die einen allgemeinen quantitativen Effekt auf die Expression des VWF haben. Mutationen, welche die Bildung großer Multimere beeinträchtigen, beeinflussen nur die VWF-Funktion in der primären Hämostase. Wenn hingegen die FVIII-Binderegion defekt ist, ist die Funktion in der sekundären Hämostase betroffen. Die quantitativen Effekte werden in relative Verminderung (Typ 1) und absolutes Fehlen (Typ 3) unterschieden. Qualitative Defekte (Typ 2) sind sehr heterogen. Durch die Identifizierung spezifischer Mutationen, die mit einer reduzierten Expression des VWF, Störungen der posttranslationalen Modifikation, Beeinträchtigung des intrazellulären Transports oder funktionellen Defekten einhergehen, kann der sehr heterogene klinische Phänotyp mit dem Genotyp in Einklang gebracht werden. Die Mutationsanalyse kann bei der korrekten Diagnosestellung und Klassifikation hilfreich sein und die Wahl der adäquaten Therapie erleichtern.


Bei van Willebrand Disease (auch van Willebrand Syndrom, van Willebrand Krankheit, van Willebrand-Jürgens Syndrom, etc. genannt) handelt es sich um eine Blutgerinnungsstörung, die genetisch bedingt ist (also vererbt wird). Es können also nur Tiere davon betroffen sein, von denen mindestens ein Elternteil ebenfalls ein defektes Gen aufweist. Zwei reinerbig frei Tiere können keine erkrankten Nachfahren hervorbringen.



Der van Willebrand Faktor ist ein großes Eiweißmolekül (lang, fädig, klebrig, kettenartig aufgebaut) und ist dafür zuständig, dass sich bei einer Verletzung der Blutgefäßwand durch Ansammlung und Verklebung von Blutplättchen (Thrombozyten) untereinander und an die Zellwand die entstandene Wunde schnell wieder verschließt. Ist der van Willebrand Faktor herabgesetzt, so geschieht dies verzögert und führt somit zu einer verlängerten Blutungszeit. Bei kleineren Verletzungen wird dies normalerweise kaum bemerkt, bei und nach Operationen oder massiven Verletzungen (z.B. durch Unfälle oder schwere Beißereien) kann dies jedoch dazu führen, dass das Tier verblutet.

Von vWD Typ I sind betroffen: Manchester Terrier, Dobermänner (reinerbig frei 25%, heterozygot 49%, homozygot 26%), Manchester Terrier (reinerbig frei 59%, heterozygot 37%, homozygot 4%), Pembroke Welsh Corgi (reinerbig frei 57%, heterozygot 37%, homozygot 6%) – Diese Zahlen stammen vom 26.1.2005 aus den USA. Zusätzlich gelten als betroffen: Deutscher Pinscher, Kerry Blue Terrier, Papillon und Pudel.

Shelties scheinen davon nicht betroffen zu sein.
Es gibt sicherlich viele Erkrankungen, die aber nicht zwingend auf unsere Hunde zugreifen!

Gott sei Dank!




_________________
L i e b e G r ü ß e

Goya's Pia und Renate



Zuletzt bearbeitet von Goya Mic Pia am 15.09.2007, 11:26, insgesamt einmal bearbeitet
 
Dusty
Junghund
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Anmeldedatum: 14.03.2007
Beiträge: 13
Wohnort: Österreich


Verfasst am: 15.09.2007, 16:22

@Goya Mic Pia
Shelties scheinen davon nicht betroffen zu sein.
Es gibt sicherlich viele Erkrankungen, die aber nicht zwingend auf unsere Hunde zugreifen!

Gott sei Dank!



Boaaahhhh.... ganz erstaunlich was Du Alles darüber weist!!!

Da Du Deine Info´s anscheinend aus Amerika hast, müsstest Du aber wissen,
das Shelties ( betonung liegt auf Amerika/Kanada) vom schlimmsten Fall,
nämlich vWD Typ III betroffen sein können (nicht vWD Typ I!!!)

Also scheint Deine InfoQuelle nicht mehr ganz aktuell zu sein???
den dort ist der Test schon routine!!!

Aber Du hast Recht" Gott sei Dank" scheinen unsere Shelties nicht betroffen zu sein!!!
Aber ohne Test´s kann man das auch nie genau wissen???
Hab unsere Allegra vWD Gen testen lassen, sie ist +/+ = gentisch frei lt. Fa. Laboklin

lg. Dusty








 
Manuela
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Anmeldedatum: 23.11.2005
Beiträge: 228


Verfasst am: 16.09.2007, 09:18

Hallo Dusty,

gratulation für das super Ergebnis - so wie ich gelesen habe scheinst du wohl der erste in Österreich zu sein der aud WD testen lassen hat.

LG
Manuela
 
Dusty
Junghund
Junghund

Anmeldedatum: 14.03.2007
Beiträge: 13
Wohnort: Österreich


Verfasst am: 16.09.2007, 19:43

Zitat:

Manuela schrieb am 16.09.2007 10:18
Hallo Dusty,

gratulation für das super Ergebnis - so wie ich gelesen habe scheinst du wohl der erste in Österreich zu sein der aud WD testen lassen hat.

LG
Manuela






Danke! Aber mich würd halt interessieren ob diesen Test noch Jemand hat machen lassen???

lg. Dusty

 
Manuela
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Anmeldedatum: 23.11.2005
Beiträge: 228


Verfasst am: 17.09.2007, 07:50

ich persönlich habe noch nichts davon gehört das hier in Deutschland jemand seinen Hund / Hunde testen lassen hat .

LG
Manuela
 
Goya Mic Pia
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Anmeldedatum: 22.09.2005
Beiträge: 328


Verfasst am: 18.09.2007, 23:58

Zitat:

Dusty schrieb am 15.09.2007 17:22

Boaaahhhh.... ganz erstaunlich was Du Alles darüber weist!!!





@ Dusty

Na, da muß ich mich für das Kompliment ja wohl noch bedanken, aber wird "Boaaahhhh" nicht mit 2 o's geschrieben?
_________________
L i e b e G r ü ß e

Goya's Pia und Renate



Zuletzt bearbeitet von Goya Mic Pia am 18.09.2007, 23:59, insgesamt einmal bearbeitet

 
cherryglen
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Anmeldedatum: 04.05.2004
Beiträge: 1275


Verfasst am: 08.10.2007, 07:19


vWD ist in hier eigentlich unbekannt, weil die Shelties davon nicht betroffen sind. Ich habe mich umgehört, niemand kennt einen Fall. Heisst natürlich nicht, dass es das hier nicht gibt.
In Amerika ist es öfters vorgekommen, deshalb wurden die Shelties dort untersucht.
Die meisten Importhunde aus Amerika sind getestet und Gen-frei.
Ich glaube, eine Bluterkrankheit würde doch jeder Tierarzt erkennen ?
_________________
Wuffwuffwuffwuffwuff

Shelties und Susanne

http://portal.sheltie.at
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Wer sich abends hundemüde fühlt,
hat vielleicht den ganzen Tag geknurrt.
 
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