Womit kampfen Sie gegen Canine Heartworm Verfasst am: 02.06.2007, 09:06
Ich hoffe verstanden zu werden... Also - unsere Shelties (wie auch Collie, Bobtail u. manche a.) leiden ofter an Canine Heartworm (Dirofilariose) weil sie zu den Arztneien gegen Parasite allergish wirken. Deshalb nutzen wir Praperate, die Wirkstoffe gegen Canine Heartworm nich erhalten. Gibt es vielleicht shon etwas, was diese Wirkstoffe habt, aber trotzdem wir unserem Sheltie geben konnen, ohne einer allergishen reaktion zu furchten? _________________
ich muss zugeben, ich habe bisher noch gar nicht gewusst dass es diese Krankheit gibt. Ich habe mal gegoogled und auf der Seite http://www.petsontour.de/ habe folgendes herausgefunden:
Name der Krankheit:
Dirofilaria (D.) immitis oder "Herzwurm"
Vorkommen:
In Europa vor allem in
* Spanien
* Italien
* Frankreich
* Portugal
* Griechenland
Übertragung:
durch weibliche Stechmücken (Moskitos)
Präpatenzzeit (ich denke, das ist die Inkubationszeit):
ca 190 Tage (also ein halbes Jahr)
Diagnose:
* Antigennachweis mittels ELISA
* Blutuntersuchung: Knott-Test oder anderes Anreicherungsverfahren
* Antikörpernachweis
* Sonographie des Herzens und der A. pulmonalis
* Röntgen des Thorax
Therapie:
leichter Befall:
Wirkstoff Melarsamin
Dosis: 2,5 mg/kg Körpergewicht
Behandlungsdauer: 2x im Abstand von 24 Stunden
Apllikation Tief i. m (Lumbalmuskulatur)
mittelgradiger Befall:
Vor Therapiebeginn 1 Woche lang 5 mg/kg Acetylsalicylsäure
p. o. Nach der Injektion 1 Woche Boxenruhe, da sonst Emboliegefahr!
Wirkstoff Melarsamin
Dosis: 2,5 mg/kg Körpergewicht
Behandlungsdauer: 2x im Abstand von 4 Wochen
Apllikation Tief i. m (Lumbalmuskulatur)
hochgradiger Befall:
chirurgische Entfernung
Mikrofilarientherapie: 4 bis 6 Wochen nach der Adultizid-Therapie
Wirstoff: Ivermectin
Dosis: 50 µg/kg (Dosis auch für Collie etc sicher)
Behandlungsdauer: einmalig
Vorbeugung:
* Für Hunde und Katzen, die in ein Endemiegebiet reisen, sollte
Selamectin 1 Monat vor Reiseantritt und 2 bis 3 Monate nach
Rückkehr monatlich verabreicht werden
* Alternativ kommt Ivermectin 0,006 mg/Kg Kgw. p. o. in Frage.
o Innerhalb von 30 Tagen nach Einreise in ein gefährdetes Gebiet verabreichen
o Bei längerem Aufenthalt in Abständen von 30 Tagen erneut verabreichen
o Letzte Ivermectin Gabe 30 Tage nach der letzten möglichen Exposition
Mich würde jetzt auch interessieren, was man bei dieser Krankheit macht? Gibt es nur Ivermectin als Wirkstoff, oder gibt es auch etwas anderes?
Ist die Dosis wirklich für MDR1 (-/-) Hund sicher?
Wie oft kommt so eine Kranheit vor?
Gibt es Statistiken?
Wir haben bisher noch nichts in der Richtung unternommen und auch nicht testen lassen.
edit: hier ist noch eine andere Erklärung: Herzwurm
Zuletzt bearbeitet von Tweetie am 02.06.2007, 14:38, insgesamt einmal bearbeitet
danny Junghund
Anmeldedatum: 23.03.2007 Beiträge: 14
Verfasst am: 02.06.2007, 16:47
Gegen Herzwurm sind die Praparate gegen Schmarotzentiere geignet. Leider bin ich nict sicher, wie das auf Deutsch heisst. Die werden per Mund einmal in 3 Monate dem Hunde gegeben. Also die Praparate, die Ivermectin enthalten, helfen auch gegen Herzwurm. Das Problem aber liegt daran, dass Shelties, Collie, Bobtail gegen Ivermectin allergisch wirken (meistens) und deshalb sind die meisten Praparate, die Ivermectin erhalten nicht fuer unsere Tiere geignet. Hier geben wir unseren Schelties Drontal oder Duowin (von Wirback), die aber Ivermectin nicht erhalten. Eigentlich, ist diese Krankheit fuer Schelties & Co so gefahrlich, wiel sie solche allergische Reaktion zeigen. Ich werde sehr dankbar fuer Erweisung nach Arzneien, die Wirkstoffe gegen Herzwurn erhalten aber auch keine allergische Reaktion bei Schelties prowozieren.
Manuela Stamm-Mitglied
Anmeldedatum: 23.11.2005 Beiträge: 228
Verfasst am: 02.06.2007, 17:34
Meine Freundin die in Amerika lebt behandelt soviel ich weiß auch ihre Hunde alle 3 Monate gegen Herzwürmer.
In unseren Breitengraden haben ich noch nichts davon gehört, das Hunde davon befallen sind oder befallen werden könnenn.
Hallo,
bei Ivomec-Unverträglichkeiten handelt es sich nicht um eine Allergie, sondern um einen Gen-Defekt.
Der Collie ist am statistisch bei den Hütehunden am meisten betroffen. Sheltie und Bobtail weníger.
Hast Du Deine Hunde auf MDR-1 testen lassen?
Wenn sie frei sind, vertragen sie auch Ivermectin.
LG, Bettina
cherryglen Ehren-Mitglied
Anmeldedatum: 04.05.2004 Beiträge: 1275
Verfasst am: 03.06.2007, 07:39
Advantix hilft nicht gegen Herzwurm, vielleicht gegen die Überträger.
Ja das ist ein Problem bei den Collies und Shelties, doch es sind noch andere Hunderassen betroffen, und wahrscheinlich auch Mischrassen.
Ich werde noch weiter fragen, vielleicht bekomme ich Infos. _________________ Wuffwuffwuffwuffwuff
Shelties und Susanne
http://portal.sheltie.at
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Wer sich abends hundemüde fühlt,
hat vielleicht den ganzen Tag geknurrt.
danny Junghund
Anmeldedatum: 23.03.2007 Beiträge: 14
Verfasst am: 03.06.2007, 14:29
Zitat:
Leen schrieb am 03.06.2007 01:46
Hast Du Deine Hunde auf MDR-1 testen lassen?
LG, Bettina
Was ist MDR-1? Kannst du mir erklaren? Und ich werde nachfragen, wo mann hier bei uns diese Teste machen kann.
Ich habe von die Erklarungen in Net verstanden, das es wirklich um einen Gen-Defekt handelt, der an einer Art allergische Reaktion schulig ist. Es kann auch eine nicht richtige Erklarung sein, aber die Folgen sind ja klar...
Adwantix, Frontlein u.a. sind "auseren Antiparazit-Arzneien" (ich weiss leider nicht wie das auf Deutsch heisst). Und gegen Herzwurm kampft mann mit "inneren Antiparazit-Arzneien", die dem Hunde alle 3 Monate gegeben wurden. Nicht nur wegen diesen Herzwurm, sondern auch andere Wurme, die unsere Vierbeiner auch den Leuten ubertragen konnen.
Zuletzt bearbeitet von danny am 03.06.2007, 14:30, insgesamt einmal bearbeitet
MDR-1 ( Multiple Drug Resistance ) ist ein genetischer Defekt, der hauptsächlich bei den Briten vorkommt.
Die Wirkstoffe der indizierten Medikamente - wie z. B. Ivermectin - kommen in einer viel zu hohen Dosis ins Zenrale Nervensystem.
Normalerweise besteht eine funktionierende Blut/Hirnschranke, die das verhindert.
Das ist bei Hunden mit diesem Gendefekt nicht der Fall.
Eine für Hunde mit intakter Schranke normale Dosis der Medis kann für einen Hund mit dem Defekt unter Umständen tötlich sein.
Wenn Du gucken möchtest bei denen, die Ahnung haben und sich auskennen:
www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox/mdr1_defekt.html
LG, Bettina
danny Junghund
Anmeldedatum: 23.03.2007 Beiträge: 14
Verfasst am: 04.06.2007, 10:10
Grossen Dank! Ich werde hier Fragen, ob solche Tests moglich sind - eine Blutprobe kann man eigentlich nicht einfach per Post nach Ausland schicken. Aber die Information ist sehr nutzlich. Noch mals schonen Dank! _________________
cherryglen Ehren-Mitglied
Anmeldedatum: 04.05.2004 Beiträge: 1275
Verfasst am: 04.06.2007, 17:15
Frage doch mal bei der VetUni Giessen, es sollte eigentlich schon möglich sein, den Test mit der Mundschleimhaut des Hundes (auf Wattestäbchen, die auch von der Uni zur Verfügung gestellt werden) zu machen. Da ist der Versand einfacher.
Blut wird mit Fedex versendet. http://www.fedex.com/
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Shelties und Susanne
http://portal.sheltie.at
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